Mit dem ASV Ottenhöfen tritt der aktuelle Tabellenvierte am Samstag um 18 Uhr in der David-Fahrner-Halle gegen die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn an.


Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen in Folge wartet mit den offensivstarken Damen aus dem Achertal ein anspruchsvoller Gegner auf das Team von Trainergespann Bauer/Sättler.

Bereits im Hinspiel mussten die Weiß-Schwarzen gegen den ASV eine deutliche Niederlage hinnehmen. Die Punkte verlor man primär in der Defensive, da man dem temporeichen Angriffsspiel des ASV nur wenig entgegenzusetzen hatte. Die Tore der Badenerinnen sind meist gleichmäßig auf viele Spielerinnenverteilt, weshalb die Gäste für jeden Kontrahenten nur schwer auszurechnen sind.

Für die SG-Defensive gilt es vor allem, die Kreise von Rückraum-Schützin Kerstin Zink einzugrenzen, da diese als eine der Top-Scorerinnen der Liga eine zentrale Rolle im Angriff der Ottenhöfenerinnen einnimmt. Ein Überraschungserfolg wird nur über eine stabile und aggressive Deckung in Verbindung mit einer guten Torhüterleistung möglich sein.

Die Formkurve der Weiß-Schwarzen zeigte zuletzt deutlich nach unten. Bereits vier eingeplante Punkte musste man in der Rückrunde durch unnötige Niederlagen gegen die HSG Murg und den BSV Sinzheim II abgeben. Vor allem im Angriff tat sich die Schwarzwald-SG zuletzt schwer. Häufig fehlte es an der notwendigen Durchschlagskraft und in den entscheidenden Momenten erlaubte man sich zu viele Fehlwürfe.

Die Gründe für die aktuelle Formschwäche liegen klar auf der Hand. Die junge Mannschaft konnte den Wegfall erfahrener Spielerinnen vor und auch während der Saison nicht kompensieren und sucht weiterhin nach ihrer eigenen Spielweise. Zwar rücken durch die erfolgreiche SG-Nachwuchsarbeit immer wieder talentierte Spielerinnen in den Kader der aktiven Mannschaft auf, die durch den Umbruch verursachten Lücken konnten bisher allerdings noch nicht geschlossen werden.

„Wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns in der Tabelle nach unten hin absichern. Um weiter oben angreifen zu können, fehlt es in unserem Kader aktuell an der notwendigen Breite und Erfahrung“, beschreibt Coach Ludwig Sättler die Marschrute seiner Mannschaft für die restliche Saison. Co-Trainer Kevin Bauer fordert von seinem Team am Wochenende trotzdem vollen Einsatz. „Gegen Ottenhöfen sind wir klar in der Underdog-Rolle. Deshalb können die Mädels befreit aufspielen und dann schauen was für uns drin ist“, so Bauer.

SG Freudenstadt/Baiersbronn 

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