Nach der erfolgreichen Heimpremiere sind die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn am kommenden Samstag um 19 Uhr erstmals in dieser Saison auswärts gefordert.


Zum Duell gegen den TV Friesenheim reist das Team von Head-Coach Ludwig Sättler jedoch als klarer Außenseiter an. Aktuell teilen sich die beiden Teams nach jeweils einer gewonnenen Partie den vierten Tabellenrang der Landesliga Nord. Dem TV Friesenheim ist jedoch die eindeutige Favoritenrolle zuzuschreiben, da die Mannschaft von Trainer Ralf Mättler die letzte Spielzeit auf dem dritten Tabellenrang beendete.

Das gute Abschneiden der TV-Damen war in der vergangenen Saison mitunter die größte Überraschung, denn sie wurden als Aufsteiger aus der Bezirksklasse eher im Kampf um den Klassenerhalt angesiedelt. Für die neue Aufgabe in der Landesliga hatte man sich jedoch mit einigen erfahrenen Spielerinnen verstärken können, wodurch der Sprung ins obere Tabellendrittel glückte.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Teams der Landesliga, in denen häufig zwei oder drei Spielerinnen die Schlüsselakteure sind, ist die Verantwortung bei den Friesenheimerinnen auf viele Schultern verteilt. Dies macht die individuell starke Mannschaft für die gegnerische Abwehr unberechenbar. Zudem kann Trainer Ralf Mättler auf einen breiten Kader zurückgreifen, weshalb der TV über die gesamten sechzig Minuten hinweg auf hohem Niveau spielen kann.

Auch in dieser Saison sind die Damen aus Friesenheim somit wieder zu den heißen Kandidaten für die Aufstiegsplätze zu zählen. Diese Einschätzung bestätigte die Mättler-Sieben in ihrem ersten Saisonspiel eindrucksvoll. In eigener Halle besiegte man den Vizemeister der Saison 2018/19, die HSG Meißenheim/Nonnenweier, mit 27:24.

Auch die Weiß-Schwarzen können mit dem Saisonauftakt zufrieden sein. Mit ihrem 19:7 Heimerfolg gegen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt aus Muggensturm haben sie die erste Pflichtaufgabe der Saison erfolgreich gemeistert. Punkte gegen die starken Friesenheimerinnen sind für das Saisonziel Klassenerhalt nicht eingeplant, weshalb die Weiß-Schwarzen am Samstag ohne Druck anreisen.

Auch Trainer Ludwig Sättler sieht das kommende Auswärtsspiel gelassen: „Wir haben gegen Friesenheim nichts zu verlieren. Keiner rechnet damit, dass wir dort gewinnen. Deshalb können die Mädels ganz befreit aufspielen und schauen, ob es nicht vielleicht doch etwas zu holen gibt“.

TV Friesenheim  SG Freudenstadt/Baiersbronn

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