Auch im dritten Anlauf hintereinander konnten die Ehinger Frauen den Aufstieg in die Südbadenliga nicht realisieren und standen am Ende der beiden Relegationspartien, trotz Sieg vor heimischer Kulisse, mit leeren Händen da.


Zäh begann die Partie für beide Mannschaften. Man merkte den Akteurinnen an, dass dies das entscheidende Spiel ist und eigene Fehler den erhofften Aufstieg verhindern könnten. Dementsprechend der Spielstand von nur 3:3 nach zehn Minuten. Trotz der leichten Überlegenheit der  Gäste, nutzte Ehingen die Gunst der Stunde und erhöhte auf 5:3. Von nun an waren es die Gastgeber, die mit leichten Vorteilen die Begegnung gestalten konnten. Allerdings machten sie es ihrem Gegner zu leicht, denn mit einer hohen Fehlerquote und oftmals falschen Entscheidungen im Angriff gaben Sie das Spiel wieder aus der Hand und die SG konnte bis zur Halbzeit auf 12:12 ausgleichen.

Ehingen kam besser aus der Kabine und zog auf 16:13 davon. Aber wiederum war es die hohe Fehlerquote, die den Ausbau der Führung verhinderte. Beim Stand von 16:14 verletzte sich Alina Küchler und diesen Schock mussten die Kiyici-Schützlinge erst einmal verdauen. Willstätt/Auenheim blieb an den Ehingerinnen dran und konnte erstmals in der 51. Minute ausgleichen (21:21) und sogar in der 54. Minute in Führung gehen (22:23). Ehingen drehte den Spieß nochmals herum, aber mehr als der 26:25 Endstand kam nicht mehr heraus. Da die SG Willstätt/Auenheim die erste Partie mit 32:29 gewonnen hatte, stand auch der Aufsteiger damit fest.

TV Ehingen – SG Willstätt/Auenheim 26:25 (12:12)

Für den TV Ehingen spielten: Lorena Küchler, Alica Hogg, Elena Heineck (Tor), Sabina Hogg (3), Sandra Kellerl, Jenny Wenger (6), Heike Gaißer, Alina Küchler (1), Kathrin Menzer (4), Vivien Honold, Ermina Arifi, Kathrin Merk (3/2), Meike Halama (7/2), Aylin Parlak (2), Saskia Anhorn.

TV Ehingen  SG Willstätt/Auenheim