A-Jugend der HSG Konstanz freut sich auf siebte Bundesliga-Saison.


Nach der bisher erfolgreichsten Saison in der Bundesliga, die mit Platz fünf und der direkten Qualifikation für die kommende Spielzeit abgeschlossen wurde, bleibt der A-Jugend der HSG Konstanz noch Zeit bis zum 8. September. Dann mischt die HSG erneut als eines der besten 48 Nachwuchsteams der Bundesrepublik in der Eliteklasse des deutschen Jugendhandballs mit – zum siebten Mal im achten Jahr des Bundesliga-Bestehens. Weil dieses Mal keine mühsame Qualifikation zu überstehen war, hat Trainer Thomas Zilm ein umfangreiches Vorbereitungsprogramm mit Turnieren zusammengestellt.

Ihm zur Seite steht dabei nun B-Lizenzinhaber Daniel Behrendt, während Christian Korb sich künftig übergeordneten Organisationaufgaben widmet und als Projektleiter Jugend den Leistungsbereich der HSG Konstanz verantwortet. Vor der Konstanzer A-Jugend liegt ein anspruchsvolles Programm, um den großen Aufgaben in der Bundesliga gewachsen zu sein. Nach diversen Qualifikationsrunden und der Staffeleinteilung stehen die Gegner fest: SV 64 Zweibrücken, Rhein-Neckar Löwen, SG Pforzheim/Eutingen, HABO Bottwar JSG, TV Bittenfeld, FA Göppingen, JANO Filder, VfL Günzburg, JSG Echaz/Erms, TuS Schutterwald und die Handballakademie Bayern. „Die Gegner kann man noch nicht einschätzen“, meint Zilm, „alle Teams sind neu zusammengestellt. Aber es sind schöne Namen und altbekannte Gegner dabei.“ Überraschend für ihn kam das Aus von Balingen-Weilstetten in der Qualifikation, sodass der Zweitliga-Nachwuchs nun nicht in der höchsten Liga vertreten sein wird.

Sein Team hat indes nicht nur ein Großturnier in Prag absolviert, sondern auch den vor den Toren Stuttgarts ausgetragenen Filder-Cup unter anderem gegen Mannschaften wie den gastgebenden Bundesligisten JANO Filder, Bietigheim und Herrenberg gewonnen. Anschließend wurde zuletzt beim stark besetzten A-Jugend-Bundesligaturnier in Gelnhausen ein guter dritter Platz belegt. An der alten Wirkungsstätte von Trainer Thomas Zilm gelang es dem neu formierten Konstanzer Team, sich gegen starke Konkurrenz aus der Oststaffel der Eliteklasse in guter Frühform zu präsentieren. Der letztjährige Bundesliga-Sechste aus dem Osten, der HSC 2000 Coburg, wurde mit 16:10 besiegt, Gastgeber Gelnhausen – letzte Saison Bundesliga-Vierter – mit 18:10. Damit wurde die Gruppenphase souverän auf Rang eins abgeschlossen. In der Finalrunde musste die HSG dagegen im Duell mit der Handballakademie Großwallstadt, Dritter im vergangenen Spieljahr, ebenso wie gegen die SG Pforzheim/Eutingen (Dritter im Süden) zwei knappe 13:16-Niederlagen hinnehmen.

Mit dem dritten Platz zeigte sich Thomas Zilm dennoch zufrieden. „Das Ergebnis stand noch nicht im Vordergrund. Wir wollten spielerisch zusammenfinden“, erklärt er. „Das haben die Jungs gut hinbekommen. Wir haben gut zusammengehalten und mit einem kleinen Kader von nur acht Feldspielern bei vier Spielen an einem Tag in heißer Halle gut gekämpft.“ Wie schon in der letzten Saison überzeugte Konstanz mit Tempohandball und einer hochattraktiven Spielweise. Dies soll nun weiter forciert werden. Neben einem umfangreichen Trainingsprogramm unter anderem auch mit einem kleinen Turnier in eigener Halle, zu dem dann auch Gelnhausen am Bodensee erwartet wird. „Wir sind als echte Mannschaft aufgetreten und haben mit viel Geschwindigkeit agiert“, freute sich der HSG-Coach. Nun soll weiter am Zusammenspiel und der Athletik gefeilt und viel mit dem Ball gearbeitet werden. Grundlagen schaffen für das Tempospiel nennt Zilm dies. „Unser Ziel ist es, die Jungs physisch und psychisch weiterzuentwickeln, als homogene Truppe mit viel Spaß aufzutreten und die Jungs für die nächsten Aufgaben vorzubereiten.“ Der Saisonstart hält am 8. September um 19.30 Uhr gleich ein Derby beim südbadischen Rivalen TuS Schutterwald in der Ortenau bereit, ehe am 1. September um 15.30 Uhr das erste Heimspiel gegen den VfL Günzburg in der Schänzle-Sporhalle ansteht.

HSG Konstanz

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